Inhaber der Praxis:

Alea Evers-Steinthal (Heilpraktikerin), Inhaberin und Vertretungsberechtigte

Schießhofstr. 31, 32105 Bad Salzuflen, Tel.: 0 52 22 80 59 07

e-mail: hpalea@dorn-breuss-cranio.de

www.heilpraxisundseminarzentrum.de

Rechtsform
Einzelunternehmerin, selbstständige Freiberufler, umsatzsteuerbefreit
Koordination dieses Auftritts, Redaktion und Verantwortung für die Inhalte übernehmen nach § 5 Telemediengesetz (TMG) die Vertretungsberechtigten: Alea Evers-Steinthal
Gesetzliche Berufsbezeichnung: Heilpraktiker nach HPG (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
Berufsordnung und Gesetzesgrundlagen: Nachzulesen auf 
http://www.bdh-online.de/178.0.html
Zuständige Aufsichtsbehörde: Gesundheitsamt Detmold, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32105 Detmold
amtsärztlichen Überprüfung: Mai 1997 in Minden
Behördliche Zulassung durch Gesundheitsamt Detmold vom 30.07.1997
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Quellenangaben: Disclaimer von eRecht24, dem Portal zum Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert, Facebook Disclaimer von eRecht24
 
AGB - Dienstleistungsvertrag und Honorarvergütung in unserer Praxis (gültig ab 01.10.2015)
Die Tätigkeit des Heilpraktikers basiert auf einem im BGB geregelten Dienstvertrag mit dem Patienten, der laut §145 BGB nicht an eine Form gebunden ist und sogar ohne ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssiges Handeln zustande kommen kann.
Demnach kommt mit der ersten Terminvereinbarung (meistens telefonisch) ein Dienstleistungsvertrtag zwischen der Praxis und Ihnen als Patienten zustande.
Der Heilpraktiker schließt hierbei mit dem Patienten einen Dienstvertrag gem. §§ 611–630 BGB, welcher ihn zur Leistung der versprochenen Dienste (Bemühen um Heilung oder Linderung einer Krankheit im gegenseitigen Einverständnis) und den Patienten zur Bezahlung einer Vergütung verpflichtet.
Das Zahlungsziel von gestellten Rechnungen beträgt 7 Tage nach Rechnungsstellung. Sollten Sie als Patient/Rechnungsempfänger das Zahlungsziel nicht erfüllen, erhalten Sie eine Zahlungserinnerung zzgl. einer Bearbeitungspauschale von 1,- €.
Für eine weitere Mahnung erheben wir eine Pauschale von 10,- Euro.
Sollten Sie der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen, leiten wir automatisch das gerichtliche Mahnverfahren inkl. Kosten, Verzugszinsen und Mahnpauschale ab dem Datum des 1. Verzugtages (30 Tage nach Rechnungsstellung) ein.
Sämtliche Kosten ab des  Mahnverfahrens fallen somit zu Lasten des Patienten. 
Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen Heilpraktiker und Patient überlassen.
Zur Zeit beträgt die reguläre Vergütung ca. 70,- € pro Termin (30-60 Min)! in unserer Praxis. Bei Zeitüberschreitung steigt die Vergütung entsprechend an. 
Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt nach § 612 BGB das GebüH als vereinbart.
 
Das von den Heilpraktikerverbänden herausgegebene Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH, auch GebüH85) gibt für die meisten Positionen Anhaltswerte für die Abrechnung mit dem Patienten vor.
Das GebüH wurde 1985 herausgegeben und seitdem nicht mehr aktualisiert.
Dies hat zur Folge, dass eine Abrechnung nach GebüH für die meisten Heilpraktiker nicht mehr wirtschaftlich sein kann.
Um eine Wirtschaftlichkeit zu erreichen, werden die Höchstsätze des GebüH mit Hinweis im Behandlungsvertrag überschritten oder analog nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.
Der Honorarrahmen stellt allerdings keine Aussage darüber dar, in welchem Umfange Leistungen von Krankenversicherungsträgern letztlich übernommen werden.
Die Behandlungskosten für Heilpraktiker sind bei Beamten in der Regel beihilfefähig und werden ansonsten von privaten Krankenversicherungen übernommen, sofern der abgeschlossene Tarif das vorsieht.
Seit einigen Jahren besteht für gesetzlich krankenversicherte Klienten die Möglichkeit, über private Zusatzversicherungen eine Kostenerstattung von Heilpraktikerleistungen zu versichern, so wie es für Zahnersatz und andere Sonderleistungen üblich ist.
Seit Anfang 2005 bieten fast alle gesetzlichen Krankenversicherungen entsprechende Zusatzversicherungen an, die über private Versicherungspartner abgewickelt werden. Infolge der Gesundheitsreform von 2003 dürfen die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Medikamente, von einigen Ausnahmen abgesehen, generell nicht mehr von den Krankenkassen übernommen werden - damit auch die meisten Arzneien der Phytotherapie (Pflanzentherapie) und der Homöopathie.
Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert ansonsten aus den Bestimmungen der Leistung nach billigem Ermessen (siehe § 315 BGB).
Wichtig hierbei ist, dass die Gewährung der Vergütung (ebenso wie bei allen anderen Dienstverträgen und Arztbehandlungen) nicht von einem Heilerfolg abhängig ist.
Es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung seiner Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht.
 
Sollten Sie erst innerhalb 24 h vor dem vereinbarten Terminen einen Termin absagen, stellen wir das gesamte ausstehende Honorar für diese Sitzung in Rechnung (Berechtigung nach Rechtsspruch: LG Hannover AZ 19 S 34/97).
Wir danken im Sinne wartender Patienten für ihr Verständnis.
 
Vertrauensgrundlage und Behandlungsvertrag:
Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Patient das generelle Angebot unserer Praxis, die Heilkunde gegen jedermann auszuüben, annimmt und sich an uns zum Zwecke der Beratung, Diagnose und Therapie wendet. 
Wir sind jedoch berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen; insbesondere wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, es um Beschwerden geht, die wir aufgrund unserer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln können oder dürfen oder die uns in Gewissenskonflikte bringen können.
In diesem Fall bleibt der volle Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten. 
Wir erbringen unsere Dienste gegenüber dem Patienten in der Form, daß wir unsere Kenntnisse und Fähigkeiten der Ausübung der Heilkunde zur Beratung, Diagnose und Therapie beim Patienten anwenden. 
Über die Diagnose- und Therapiemethoden entscheidet der Patient nach seinen Befindlichkeiten frei, nachdem er von uns über die anwendbaren Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht umfassend informiert wurde.
Soweit der Patient nicht entscheidet oder nicht entscheiden kann, sind wir befugt, die Methode anzuwenden, die dem mutmaßlichen Patientenwillen entspricht. 
In der Regel werden von uns Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen.
Diese Methoden sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet.
Insofern kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden.
Heilversprechen dürfen grundsätzlich nicht gegeben werden. Haftungsansprüche sind daher auch für evtl. Folgen nicht abzuleiten.
Soweit der Patient die Anwendung derartiger Methoden ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden der Schulmedizin beraten, diagnostiziert oder therapiert werden will, hat er dies gegenüber uns schriftlich zu erklären. 
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Patient nicht verpflichtet.
Wir sind jedoch berechtigt, die Behandlung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbeondere wenn der Patient Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt.